agape
Noch viel
zu tun
Was geschieht mit den Menschen, was machen sie aus sich und ihrer
Umwelt? Die nackten Zahlen sagen: Es liegt noch viel Arbeit vor uns!
Quellen: Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung (AWI), Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe, Bundeszentrale für
politische Bildung, Deutsche Krebshilfe, FAO, Greenpeace, Der Spiegel, The British Royal Society, Unesco; Foto: Fotolia
In Indonesien wird so stark wie nirgendwo sonst
auf der Welt der Urwald gerodet, um Edelhölzer
zu gewinnen. Folge: Das Land wurde drittgrößter
Erzeuger von Treibhausgasen – nach China und
den USA. In den letzten 50 Jahren wurden über
74
Millionen
Hektar Regenwald vernichtet,
eine Fläche mehr als doppelt so groß wie Deutschland.
Die Vereinten Nationen führen eine
sogenannte „Liste der Schande“:
32
Länder, die seit mehr als fünf Jah-
ren die Rechte von Kindern missachten
u.a. Afghanistan, Kongo, Kolumbien,
Burma, Philippinen, Südsudan, Somalia,
Sudan, Zentralafrikanische Republik.
Jährlich erkranken in Deutschland
1.800
Kinder und Jugendliche
unter
15
Jahren an Krebs. Die
Heilungschancen liegen zwar bei
80
Prozent
,
doch bösar-
tige Tumore sind bei Kindern die
zweithäufigste Todesursache.
Mitte September waren in der Arktis nur noch
3,37
Millionen
Quadratkilometer
Fläche mit Eis bedeckt, gegenüber durch-
schnittlich
7,5
Millionen
Quadratki-
lometern zwischen 1979 und 2000.
Von den sieben Milliarden Menschen
auf der Erde gelten
1,3
Milli-
arden
als sehr arm. Sie können
pro Tag umgerechnet weniger als
1,25
US-Dollar ausgeben.
Die Weltbevölkerung wächst pro Jahr um etwa
80
Millionen
Menschen, am stärksten in ärmeren Regionen. Das ist, als würde in den
Entwicklungsländern alle fünf Tage eine neue Stadt mit einer Million
Einwohnern aus dem Boden schießen.
Jeder achte Mensch ist chronisch unterernährt,
weltweit leiden knapp
870
Millionen
Menschen an Hunger. Der größte Teil –
852
Millionen
lebt in Entwicklungsländern.
In Entwicklungsländern können
250
Millionen
Kinder im Grundschul-
alter weder lesen noch schreiben. 2010
hatten
61
Millionen
Kinder
keinen Zugang zu einer Grundschule.
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